Am Donnerstag (der 30.) schloss der US-Dollar mit einem Rückgang von 0,92 bei R5,0608; gleichzeitig stieg Brazils Hauptindex Ibovespa um 1,88 Punkte auf 177,150. Eine Reihe wirtschaftlicher Daten aus Brasilien und den USA prägten die heutige Agenda: In Brasilien rückte das vierteljährliche Nationale Haushaltsbefragungsergebnis (PNAD Continua) in den Fokus, welches einen neuen Anstieg der Beschäftigung zeigte – die Arbeitslosenquote sank im zweiten Quartal auf 5,4 Prozent. Im Ausland konzentrierte sich die Aufmerksamkeit auf US-BIP-Wachstum und PCE-Inflationsdaten, das bevorzugte Inflationsindikatoren der Federal Reserve (Fed), welche deren Zinspolitik leiten werden. Bezüglich der Fed hoben Investoren zudem ihre jüngste Entscheidung zur unveränderten Zinshaltung hervor; sie belassen die Sätze im Bereich zwischen 3,50 und 3,75 Prozent pro Jahr – dem tiefsten Niveau seit September 2022. Dieser Schritt entsprach den Markterwartungen und markierte das fünfte aufeinanderfolgende Treffen der Fed, bei dem die Zinsen unverändert blieben.
In einer Woche, in der die Arbeitslosenquote Brasiliens ein neues Tief erreichte und die Börsenkurse trotz globaler Spannungen sowie uneinheitlicher Wirtschaftszahlen stiegen, fuhren die Märkte mit dem zarten Gleichgewicht zwischen lokaler Hoffnung und internationaler Unsicherheit fort.